Vor ein paar Wochen wurde ich von Sylvia via Facebook angeschrieben. Sie ist Gründerin von Minouki. Minouki stellt Heftumschläge aus Papier her. Sie hat mir ein paar Umschläge zum Testen und Fühlen zugeschickt. Nun sind die Umschläge schon ein paar Wochen in Gebrauch und ich möchte euch davon berichten. Hier nochmal eine kurze Vorstellung des Projekts Minouki, bevor wir zum Test kommen: Mit Schulheftumschlägen aus hochwertigem Recyclingpapier bietet das Start-Up Minouki eine ökologische und dabei stabile Alternative zu den gängigen Heftumschlägen aus Kunststoff. Rund 80 Millionen davon wandern allein Deutschland jährlich in den Müll. Auch optisch heben sich die Papierumschläge von den seit Jahrzehnten gängigen Plastikumschlägen ab. Dadurch, dass sie schöner aussehen, soll Schülern den Griff zum umweltfreundlichen Ersatzprodukt besonders leicht fallen. Die Firmengründer möchten das Thema Plastikmüll so direkt in die Schulen bringen und zeigen, dass es oft simple und schöne Alternativen zu Plastik gibt: ein Statement gegen den…

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Das Yuba Mundo V5 – Ein Lastenfahrrad, das Leben verändert. Hä? Wie kann ein Fahrrad ein Leben verändern? Ganz einfach. Dieses Straßenschiff ist so flexibel und fährt sich dabei so leicht, dass man gar nicht glaubt mit einem riesigen Fahrrad zu fahren, auf das noch 3 Kinder passen oder 200 kg oder 2 Fahrräder oder ein Surfbrett oder 2 Kinder und der gesamte Wocheneinkauf oder oder oder…. Großer Schritt: Ersetze (endlich) das Auto Bei mir soll es nun das Auto ersetzen. So, dass ich die meißten Fahrten mit dem Rad erledigen kann. Bei mir war es immer so, dass ich mit dem Rad nicht fahren wollte, weil es erst mal mindestens 15 min. gedauert hat, bis ich Rad und Anhänger aus der Garage gefahren habe. Dann musste das Kind noch überzeugt werden, im Anhänger platz zu nehmen und auch sitzen zu bleiben. Und dann war aber kaum mehr Platz für…

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Karaffen statt Flaschen Ein Gastartikel von Trademachines zum Thema „Wasser“. Die nachhaltige Alternative Leitungswasser Viel Wasser trinken ist super – vor allem im Sommer. Es gibt nur ein Problem: Die Plastik-Flasche. In Deutschland werden jährlich 11.5 Milliarden abgefülltes Wasser getrunken – genug, um das Berliner Olympiastadion 9-mal zu füllen. Beim Pro-Kopf-Konsum liegen wir damit weltweit nach Mexiko, Thailand und Italien an 4. Stelle. Und das obwohl wir Zugang zu sauberem Leitungswasser haben, was zudem auch noch viel günstiger ist. Leitungswasser hat viele Vorteile: Für einen selbst, aber vor allem für die (Um-)Welt. Für das Lebensmittel Nummer eins wird mehr Geld ausgegeben, als es eigentlich nötig wäre. Während wir für Wasser aus Flaschen im Durchschnitt 50ct pro Liter zahlen, kostet uns 1 Liter Leitungswasser nur 0,2ct. Selbst nach der angekündigten Preiserhöhung wird Leitungswasser 180mal günstiger sein als abgefülltes Wasser. Man schont so nicht nur das Portmonee, auch das mühsame Wasserschleppen wird überflüssig.…

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Schnell, einfach und ohne viel nachzudenken oder den Laden zu wechseln Plastik sparen… Wir nehmen einen durchschnittlichen Supermarkt, nicht etwa den Discounter und auch nicht den Feinschmecker vom Eck. Ausrüstung: Stoffbeutel (mehrere) zb.: Naturtasche: Der Brot-, Obst-, Gemüsebeutel*  und Tragetasche*  Wurst und Käse Boxen zb.: Emsa 514169 3-teiliges Frischhaltedosenset mit Deckel, Glas* LOS GEHTs! Wir betreten den Laden: 1. Hast du an deine Stofftaschen gedacht? (Vergessen? Eine Chance hast du noch) Wir befinden uns beim Obst und Gemüse. 2. Nimm unverpacktes Obst und Gemüse, wieg es und Pack es in deine Tasche! (Zur Not geht auch eine Papiertüte, nur nimm so wenige wie möglich) Nun gehen wir weiter zu Nudeln, Reis, Mehl und Zucker. 3. Nimm in Pappe oder Papier Verpacktes. Vielleicht steht es nur Zentimeter von deinem üblichen Reis entfernt. Erweitere deinen Horizont und blicke nach rechts und links. Ab zu Wurst und Käse und Brot an die Theke!…

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Einkaufen mit eigenem Behälter, geht das?! Laut unserem Gesetzgeber bald gar nicht mehr. Aber, da halten wir dagegen und werden erfinderisch, und das ist gut so! Denn mit einem Einkauf mit eigenen Behälter sparen wir Plastik und nicht zuletzt Müll. Erst heute morgen war ich beim Bäcker, haber Brot und ein Stück Kuchen gekauft. Beides natürlich ohne Verpackung. Da meinte die Verkäuferin zu mir „Na lange wird das nicht mehr funktionieren!“ Auf meine Frage, „Warum denn?“ War die Antwort nur, weil meine Behältnisse ja aus meinem eigenen Haushalt kämen und sie diese bald nicht mehr befüllen darf. Es geht trotzdem! Natürlich ist das Unsinn! Denn es gibt mehrere Möglichkeiten trotzdem mit eigenen Behältern einkaufen zu gehen! Die Erste ist der Klassiker: Behälter auf die Theke stellen und Waren hineinfallen lassen. Geht einfach, geht immer! Hackfleisch ist vielleicht etwas schwierig, aber da kann man auch kreativ werden 😉 Der Zweite Weg…

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Plastik-Projektwoche in der Schule Ich durfte meine erste Plastikprojektwoche in einer Grundschule machen. Das hat mich riesig gefreut. Denn das Thema Umweltschutz und Plastikvermeidung ist mir ja eine Herzensangelegenheit. Die Lehrerin der zweiten Klasse hat mit mir zusammen eine ganze Projektwoche geplant und wir haben diese dann mit den Kindern erlebt. Der Stundenplan der Projektwoche war spannend aufgebaut: Montag: Einführung, was ist Plastik und was richtet es an? Dienstag: Spendenlauf für den Umweltschutzverein One Earth-One Ocean Mittwoch: Einkaufen im Supermarkt – Wie schwer ist es eigentlich plastikfrei einzukaufen Donnerstag: Ausflug zu Landpack Freitag: Wir machen Frischaltefolie selbst. Montag: Wir haben uns gemeinsam angesehen, welche Tiere in unserer direkten Umwelt leben. Und wie sie gegen den Plastikmüll kämpfen. Ein weitere Aufgabe war es uns anzusehen, was Plastik ist, wozu es benutzt wird und wo es überall zu finden ist. Zur Veranschaulichung haben wir uns den Film „Der Löffel“ von Greenpeace angesehen. Dienstag:…

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Die Wurmkiste – Mein Sorgenkind! Nach 8 Wochen Wurmkiste ist es Zeit ein Resumée zu ziehen. Ich habe hart gekämpft, denn so rund, wie ich es mir gewünscht hätte lief es nicht. Die Würmer haben sich gut eingelebt. Anfangs habe ich zaghaft gefüttert. Die Würmer kamen super nach und haben den Kompost zu Erde umgewandelt. Doch dann, dann sind sie mir entwischt. Nach unten weg. Erst habe ich mich gewundert, warum ich so viele große Fliegen an der Kiste sitzen habe. Erst ein paar Tage später hab ich kapiert, woran das lag. Die Würmer sind unter der Kiste gestorben und haben die Fliegen angelockt. Währenddessen wuchs oben ein weißer Pilz, den habe ich mit Wurmhumus bedeckt. Nachdem ich keinen Wurmtee (Flüssiger Dünger, der nach unten abläuft) in meiner Wurmkiste aus Holz bekomme, habe ich die Wanne kurzerhand aus der Kisten entfernt. Nun sind die Würmer aber trotzdem nach unten durchgefallen…

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Wachstuch DIY Im Rahmen meiner Projektwoche in der Grundschule habe ich mit den Kindern Wachstücher hergestellt. Sehr einfach und sehr nachhaltig. Wozu nutzen wir Frischhaltefolien? Wir decken Salate ab, wir packen unser Pausenbrot ein, wir packen die angeschnittene Gurke in eine Frischhaltefolie. Und dann – werfen wir sie weg! Dafür Plastik verschwenden? Nein Danke! Das Ändern wir heute! Wir machen uns Wachstücher! Das geht ganz einfach, wir brauchen: Bio-Stoff, alte ausgewaschene T-Shirts oder Stoffreste aus vertrauenswürdiger Quelle Bienenwachs am besten in Pellets vom Imker deines Vertrauens (lebensmittelecht, gefiltert) Eine Schale aus Edelstahl oder Glas (Hitzefest) Einen Backofen Nimm nun den Stoff, schneide dir ein rechteckiges Stück ab, ca. 30×30 cm sind eine gute Größe. Dieses legst du in die Schale und gestreust es mit Bienenwachs. (Sei sparsam, so viel brauchst du nicht!) Nun schiebst du die Schale in den Backofen und schaltest den Backofen auf 50 Grad ein. Das Wachs…

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Sahne machen, wie geht das? – Mit der Entrahmerschüssel Zentrifugen Ich wollte schon immer meine Frischmilch von der Sahne trennen. Möglichkeiten dazu gibt es ja viele. Zum Beispiel die Zentrifuge:          Es gibt sie auch elektrisch:   Aber das Aluminium hat mich abgeschreckt, natürlich gibt es die Zetrifuge auch aus Plastik. Aber das wollen wir ja eigntlich vermeiden. Nachteil Zwei für die Zentrifuge, wenn man nur 4 Liter Milch pro Woche verarbeiten kann, dann ist die Zentrifuge einfach zu groß. Der Klassiker für kleine Mengen ist natürlich das Erhitzen der Milch auf 60 Grad für eine halbe Stunde und das abschöpfen des Rahms mit einem Schaumlöffel. Funktioniert sicher auch gut, war  mir aber zeitmäßig zu aufwändig. Ich habe gesucht und gesucht, was kann ich machen? Die Variante, ab in den Kühlschrank war mir schon sehr sympatisch. Aber das passende Gefäß dazu ist nicht so einfach zu bekommen.…

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Projekt Wurmkiste. Was ist eine Wurmkiste? Mich wurmt da was seit ungefähr einem halben Jahr. Seit ich durch Zufall auf die Wurmkiste gestoßen bin. Da ich keinen grünen Daumen habe, war für mich der Kompost schon immer ein Mysterium. Aber Erde brauch ich nun mal, wenn ich versuchen will meinen Daumen etwas grüner zu machen und Bioabfälle habe ich nunmal auch einiges. Also was tun? Die Wurmkiste wird mit ca 500 Regenwürmern ausgestattet und die Würmer fressen euren Kompost auf und verwandeln ihn in wertvollen Wurmhumus und Wurmtee. Wurmhumus kann alte Erde wieder aufwerten, Wurmtee ist ein sehr guter Dünger. Und für die erste Fuhre Erde brauchen die Würmer anscheinend nur 8 Wochen! Das ist Wahnsinn! Und mal ehrlich, wenn man keinen grünen Daumen hat, dann sollte man ihn damit doch grün bekommen und die Pflanzen wachsen bis zum geht nicht mehr! Wurmkisten können übrigens ganz unterschiedlich aussehen! Wer sich…

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