Ist es schwer Plastikfrei zu leben?

Wie schwer ist es plastikfrei zu leben? Schrecklich schwer!

So scheint es, wenn man die Besucher des Marktes fragt, die heute zum einkaufen gehen.

„…Da kann ich ja nicht mehr auf Vorrat kaufen  und was die Dosen wiegen  da Schlepp ich mich ja zu Tode…“

Gründe warum jemand sich weigert, etwas für die Umwelt zu tun gibt es viele. Allen voran die eigene Bequemlichkeit.

Seien wir doch mal ehrlich wie viele von uns gehen doch am liebsten in den Laden und packen alles was lecker aussieht in den Einkaufswagen und dann in die Plastiktüte.

Dabei gehen wir auf Kosten der Umwelt jeden Tag einkaufen, wenn wir so viel Plastik kaufen und es dann Zuhause den Müll schmeißen.

Dabei wiegt es doch so schwer, wenn das Plastik dann entweder langsam zersetzt wird und erst nach 600 Jahren unschädlich ist. Oder kurzerhand verbrannt wird, was ebenfalls nicht gänzlich ohne Schadstoffe geht. Beispiele für die Umweltverschmutzung gibt es viele und das Resultat ist inzwischen ja allgegenwärtig.

Dabei ist das plastikfrei bzw verpackungsfreie Einkaufen doch viel einfacher und leichter als man denkt.

Und, sogar auf Vorrat kann man einkaufen!

Eine Stofftasche wiegt meist nicht viel.  Die Dose für den Käse kann man aus Glas mitnehmen,das wiegt schon etwas, aber Edelstahl zum Beispiel ist da wieder leichter. Auch gegen eine vernünftige Plastikbox ist nicht viel einzuwenden, denn auch sie kann man wiederverwenden.

Wenn man weiß, was man braucht, muss man gar nicht viel mehr mitnehmen, ich gehe zum Beispiel mit ein paar Glasboxen zum einkaufen.

  • Eine große für Käse von meinem Käsestand am Markt. – Manchmal auch noch ein kleines Glas für Fetakäse oder Mozzarella.
  • Eine Glasbox für Schinken, Salami und Streichwurst gibt es am Stück und die ist ja schon verpackt.
  • Obst und Gemüse gibt es auch vom Markt, da gibt es Taschen aus Stoff, oder für Bananen oder Kohlrabi den Korb, in den am Ende sowieso alles landet.
  • Butter gibt es in Pergamentpapier
  • Sahne im Mehrwegglas
  • Milch aus dem Automaten

Tut es einfach! Für die Erde, für eure Kinder, für das Leben!

Weigert euch nicht die Umwelt zu schonen, wenn ihr meint, ihr müsst zu viel tragen, täuscht euch nicht.

Denn tragbar ist Plastikmüll schon lange nicht mehr….

„…Wir können das Wetter ja nicht machen….Das wäre ja noch schlimmer…“

Doch, wir können das Wetter machen, jeder einzelne von uns! Ihr glaubt es nicht?

Ein krasses Beispiel dafür ist der Nebel in London aus dem Jahre 1952. Der Nebel war größtenteils von Menschenhand erschaffen. Denn durch die vielen Kohleheizungen, die in den Wohnungen liefen, hat sich der Smog gesammelt. Durch unglückliche Wetterbedingungen (Frost am Boden) hat er sich zu einem der ersten eindeutig von Menschen erschaffenen Wetterkatastrophe entwickelt.
Dieser Nebel kann heutzutage jederzeit wieder auftauchen. – vor allem in China sind viele Metropolen gefährdet –
In London sind neuesten Schätzungen zu folge 8000 Menschen im Nebel gestorben und insgesamt über 12 000.

Jeder Kohleofen, der aus ist, ist ein Schritt in eine sonnigere Zukunft! Heutzutage sind unsere Kohleöfen die Autos, die Flugzeuge, die Züge, Heizkraftwerke, Müllverbrennungsanlagen, die CO2 begünstigenden Produkte, die wir in unserer Konsumwelt.

Wer umsichtiger der Umwelt handelt, kann das Wetter durchaus ändern. Aber, das müssen wir alle gemeinsam angehen!

Jeder muss nachdenken, ob er die Plastikfolie um seine in Plastik eingeschweißte Salami wirklich noch braucht.

Natürlich muss man sich unter Umständen etwas einschränken. Nicht mehr jedes billige Stoffteil kaufen, nicht mehr die neuesten Schuhe, oder die billigste Schokolade. Kaufe lieber eine teure Schokolade aus verantwortungsvoller Produktion uns schmecke den Unterschied!

Zum Thema Vorrat:

Wenn ich Nudeln kaufe, dann kauf ich dich gleich ein paar kg mehr in einer großen Tüte. Diese wohl möglich auch noch aus Papier.

Das gleiche gilt auch für andere Grundnahrungsmittel wie Mehl, Kartoffeln und Reis.

Wasser aus dem Hahn oder Glas, warum nicht…..?

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