Mikroplastik – Unsichtbar aber da

Mikroplastik – Unsichtbar aber da

Mikroplastik – die unsichtbare Gefahr in Cremes und Zahnpasta

Antiplastic - Bild Granulat
Antiplastic – Bild Plastik-Granulat (ein ganzes Stück größer als Mikroplastik)

viele wissen gar nicht, das sie da sind, oder wissen nicht wo sie sind – das Microplastik.

Microplastik gibt es entweder schon fertig zu kaufen, in Zahncremes, Peelings oder Duschgel.
Oder aber, das sich zersetzende Plasik wird langsam aber sicher selbst zu Microplastik. Das kann manchmal ganz schnell gehen oder es dauert Jahre.
Eine weitere Methode, Microplastik zu produzieren ist das Waschen von Polyesterfleece und anderen Polyesterstoffen.

Mikroplastik in Kosmetika

Es reibt so schön den Schmutz ab, peelt unsere Haut oder sieht einfach nur schön aus. Aber es ist sehr gefährlich!

Die häufigesten Microplastikarten, die in Kostmetika vorkommen sind: Polyethylen (PE), Polypropylen (PP), Polyethylenterephthalat (PET), Nylon-12, Nylon-6, Polyurethan (PUR), Ethylen-Vinylacetat-Copolymere (EVA), Acrylates Copolymer (AC), Acrylates Crosspolymer (ACS) sowie Polyquaternium-7.

All dieses Plastik findet sich in verschiedenen Kosmetika.

Was passiert nun aber mit dem Plastik? Wir waschen uns z.b. mit einem Peeling, und das Plastik geht ins Abwasser. In der Kläranlage wird das Wasser gefiltert. Aber, das Plasik rutscht durch, da es teilweise zu klein für die Filter ist. Somit gelangt es in den Wasserkreislauf und landet dann, möglicherweise im Magen von Vögeln oder Fischen. Und die Fische – die landen bei uns auf dem Teller. – lecker, nicht?!

Mikroplastik selbst gemacht.

Wenn wir Plastik nicht Ordnungsgemäß entsorgen, so landet es irgendwann in der Natur. Dort zersetzt es sich, mal schnell und mal langsam. Die Sonne trägt dazu bei, dass es spröde wird, der Regen hilft mit. Und schon nach ein oder zwei Jahren ist das Plastik kleiner geworden – aber zersetzt hat es sich noch lange nicht! Es ist nur kleiner geworden.
Und gelangt so ins Grundwasser….und siehe da, in unser Trinkwasser.

Die letzte Methode: Mikroplastik aus der Waschmaschine.

Jedes mal, wenn wir Plastikstoff waschen, z.b. Fleece oder andere Polyestergewebe, lösen sich durch Reibung, Waschmittel oder Wasser kleine Partikel ab und gelangen wiederum in das Abwasser. So landen sie dann wieder im Wasserkreislauf.

Abgesehen, von den Schadstoffen, die Plastik und Polyester in sich tragen können, ist Plastik im Organismus nicht gesund!

Wer mehr über Mikroplastik erfahren möchte, kann dies hier tun:

http://www.bund.net/mikroplastik
http://www.bund.net/themen_und_projekte/meeresschutz/muellkampagne/mikroplastik/faq/

Produkte mit Microplastik kann man hier nachlesen oder aber auch Produkte melden:
http://www.bund.net/fileadmin/bundnet/pdfs/meere/131119_bund_meeresschutz_mikroplastik_produktliste.pdf
http://www.bund.net/themen_und_projekte/meeresschutz/muellkampagne/mikroplastik/produkt_melden/

Mikroplastik ist so „berühmt“ es hat sogar eine eigene Webseite:

http://mikroplastik.de/

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