Eier färben mit Naturmaterialien

Zu Ostern färbt man Eier. Aber warum eigentlich? Warum gibt es so in jedem Geschäft Farbstoffe zu kaufen mit denen man Eier bunt machen kann?

Ostern, die Zeit um die Tag und Nachgleiche im Frühling, der Tag, an dem die Sonne und Mond jeweils 12 Stunden haben. An Ostern feiert man die Wiedergeburt des Lebens auf Erden. Denn dann fängt wieder alles an zu blühen. Eines dieser Symbole ist das Ei. Ein Ei aus dem ein Küken schlüpft, dass dann wieder ein Ei legt…na ihr wisst ja, wie das weiter geht…

Die Sonne scheint wieder mehr, die Erde ist wieder fruchtbar, wir Menschen haben gefastet und haben ganz viele Eier übrig gehabt, die wir gekocht und gefärbt haben. – Zumindest war das früher so. Heute ist das vielleicht immer noch so, in manchen Teilen Europas. Aber eines ist sicher! Eier werden immer noch gefärbt und an den Osterstrauß gehängt oder gegessen.

Lasst uns Eier färben – mit Naturmaterialien

Ich wollte dieses Jahr auch mal ausprobieren, wie das färben mit Naturmaterialien geht.
Leider habe ich nur noch Rottonfarben bekommen.

Ich hatte Rote Beete, gelbe Zwiebelschalen und rote Zwiebelschalen. – Alle Zutaten habe ich Plastikfrei auf dem Markt bekommen. Die Zwiebelschalen sogar kostenlos, die Eier gibts bei uns im Eierhäuschen – die Verpackung wird wieder zurück genommen.

Habe schlicht jedes von den Zutaten in einen Topf geschmissen und Wasser dazu, einen Schuss Essig. Dann hab ich es gekocht. Und als das Wasser schön geblubbert hat, kamen die Eier dazu.

Die Rote Beete hat am schnellsten schlapp gemacht. Die Farbe wollte überhaupt nicht halten. Ich weiß auch nicht was da schief gelaufen ist.
Die Zwiebelschalen dagegen haben wunderbar funktioniert.

Richtig schön dunkel sind die roten Zwiebelschalen geworden.

Rote Zwiebelschalen

Rote Zwiebelschalen

Die gelben Zwiebelschalen sind ein wenig heller geworden. Aber nicht viel.

 

Gelbe Zwiebelschalen

Gelbe Zwiebelschalen

Alles nach ca 10 Minuten kochen. Wirklich super!

Die Sendung mit der Maus hat dieses Thema auch schon mal behandelt. Dort wird am Schluss sogar noch eine Variante von „Malfarben“ gemacht. Wirklich eine gute Idee, die man vielleicht sogar für Fingerfarben nutzen kann.

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